< Ölspur in der Kirchgasse
11. Februar 2020 18:48

Sturmtief Sabine


In den letzten Tagen zog Sturmtief Sabine über weite Teile Europas und richtete mit seinen Orkanböen nicht nur erheblichen Sachschaden an, sondern kostete auch mindestens sechs Menschen das Leben. Verglichen damit kam unsere Heimatgemeinde glimpflich davon, dennoch wurden wir am 10. Februar 2020 zu mehreren Unterwettereinsätzen gerufen.

Erstmals ausrücken mussten wir um kurz vor 13:00 Uhr. Etwa in Höhe der Radbrücke nach Ludesch war ein Baum auf die Werkstraße gestürzt und hatte dabei einen Bus gestreift. Glück im Unglück: Personen wurden dabei keine verletzt. Wir räumten die Straße frei und reinigten sie grob, bevor es zum nächsten Einsatz ging.

Dieser fand in der Dorfstraße statt, wo heftige Windstöße Dachziegel von einem Stallgebäude geweht hatten. Diese waren in den Hof des Nachbargrundstücks gefallen und hatten dort einen Personenkraftwagen beschädigt. Als das Fahrzeug umgeparkt war, sperrten wir den Hof ab.

Zum letzten Mal an diesem Tag fuhren wir um kurz vor Mitternacht aus, nachdem mehrere Bäume die Walgaustraße durch den Garoxwald verlegt hatten, wodurch diese unpassierbar geworden war. Wir räumten sie frei und im Anschluss daran verblieben mehrere Mitglieder unserer Wehr als Bereitschaftstruppe in unserem Gerätehaus, da mit weiteren Sturmschäden gerechnet werden mussten, vor denen unsere Gemeinde dann aber glücklicherweise verschont blieb.

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